Asbest sicher entfernen — mit Klarheit statt Panik

Ein Asbest-Verdacht macht Sorgen. Wir nehmen ihn ernst: klare Kosten, ein geregelter Ablauf, die aktuelle Rechtslage 2025/2026 — und die Vermittlung an sachkundige Fachbetriebe (TRGS 519) in Ihrer Region.

✓ unabhängige Vermittlung ✓ für Sie kostenlos & unverbindlich ✓ nur sachkundige Betriebe

Unverbindliche Anfrage — geprüfte Fachbetriebe

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbestsanierung). Wir leiten es an einen sachkundigen Asbest-Fachbetrieb in Ihrer Region weiter — kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden anschließend frei, ob Sie ein Angebot annehmen.

Das Anfrage-Formular wird derzeit final angebunden. Bis dahin erreichen Sie uns per E-Mail: kontakt@asbest-entfernen.de

Was wir tun — und was nicht

asbest-entfernen.de ist eine Vermittlungsplattform. Wir sanieren nicht selbst — wir bringen Sie mit dem richtigen, sachkundigen Fachbetrieb zusammen und geben Ihnen vorab die Fakten an die Hand, damit Sie auf Augenhöhe entscheiden.

Ehrliche Kosten

Echte Marktpreise nach Material und Fläche — keine vagen „ab"-Spannen.

Geregelter Ablauf

Von der Laboranalyse bis zur Freimessung nach VDI 3492 — in 6 Schritten erklärt.

Aktuelle Rechtslage

Die GefStoffV-Novelle 2024/2025 verständlich — inklusive Ampel-Modell.

Regionaler Bezug

Zuständige Deponie und Behörde für Ihren Ort — nicht bundesweit pauschal.

So läuft eine Asbestsanierung ab

  1. Laboranalyse Eine Materialprobe wird im akkreditierten Labor untersucht, um Asbest sicher festzustellen. Kostenpunkt: 300–700 €. Nur so ist der Verdacht belastbar bestätigt.
  2. Planung & Behördenanzeige Der Fachbetrieb plant das Verfahren und meldet die Arbeiten spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Behörde an (Anzeigepflicht).
  3. Absicherung Der Arbeitsbereich wird abgeschottet: Unterdruckhaltung, Personenschleusen und persönliche Schutzausrüstung (PSA) verhindern, dass Fasern nach außen gelangen.
  4. Staubarme Demontage Die asbesthaltigen Materialien werden nach einem behördlich anerkannten, emissionsarmen Verfahren (BT-Verfahren) zerstörungsarm demontiert.
  5. Verpackung & Transport Das Material wird luftdicht in Big Bags verpackt und zur nächsten zugelassenen Deponie transportiert (Abfallschlüssel 17 06 05*).
  6. Freimessung Ein unabhängiges Labor misst die Raumluft nach VDI 3492. Erst wenn der Grenzwert unter 500 Fasern/m³ unterschritten ist, gilt der Bereich als asbestfrei und sicher.

Asbestsanierung nach Stadt

Für jede Stadt nennen wir die konkrete Deponie, die zuständige Behörde und die regionale Preis-Kalibrierung — kein Copy-Paste, echte lokale Substanz.

Weitere Städte folgen laufend.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Verbot seit 1993: Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung von Asbest sind in Deutschland seit dem 31.10.1993 verboten (EU-weit seit 2005).
  • Verbreitung: Rund 25 % aller vor dem 31.10.1993 errichteten Gebäude enthalten asbesthaltige Materialien (Quelle: BAuA).
  • Anzeigepflicht: Asbestarbeiten sind spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Behörde anzuzeigen (nicht 14 Tage — ein häufiger Irrtum).
  • Entsorgung: Der Abfallschlüssel 17 06 05* kennzeichnet gefährlichen Abfall. Entsorgung nur über zugelassene Deponien / Schadstoffhöfe, niemals über Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob mein Dach Asbest enthält?
Ein sicherer Nachweis gelingt nur durch eine Laboranalyse einer Materialprobe (300–700 €). Als Faustregel gilt: Gebäude, die vor dem 31.10.1993 errichtet wurden, stehen unter Asbest-Verdacht — rund 25 % dieser Gebäude enthalten asbesthaltige Materialien (BAuA). Typische Fundorte sind Asbestzement-Wellplatten (Eternit) auf Dach und Fassade sowie Floor-Flex-Bodenplatten. Nehmen Sie niemals selbst eine Probe von verwittertem Material — dabei werden Fasern frei.
Darf ich Asbest selbst entfernen?
Seit der GefStoffV-Novelle (05.12.2024) ist die sogenannte funktionale Instandhaltung bei niedrigem und mittlerem Risiko unter Schutzmaßnahmen eingeschränkt auch für Heimwerker erlaubt (z. B. einzelne Bohrungen). Eine vollständige Sanierung — etwa ein ganzes Eternit-Dach oder asbesthaltiger Putz (Verfahren BT 57/BT 43) — bleibt Fachbetrieben mit Sachkundenachweis nach TRGS 519 vorbehalten. Im Zweifel gilt: Finger weg, Fachbetrieb beauftragen.
Wie viel kostet es, ein asbesthaltiges Dach entfernen zu lassen?
Für Asbestzement-Wellplatten (Eternit) liegen die Kosten bei etwa 35–80 €/m² (in Einzelfällen bis 150 €/m²). Ein Einfamilienhaus-Dach von 100–120 m² kostet damit rund 4.000–15.000 € inklusive Entsorgung. Preistreiber sind Gerüst, Plattenzustand, Transportweg und die regionalen Deponiegebühren (100–300 €/t).
Wo kann ich mein Asbest- bzw. Eternitdach entsorgen und was kostet das?
Asbest trägt den Abfallschlüssel 17 06 05* (gefährlicher Abfall) und darf ausschließlich über zugelassene Deponien oder Schadstoffhöfe entsorgt werden — niemals über Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt. Die Deponiegebühren liegen bei 100–300 €/t (regional bis 500 €/t). Welche Deponie für Ihren Ort zuständig ist, finden Sie auf der jeweiligen Stadtseite.
Muss ich Asbestarbeiten bei einer Behörde anmelden?
Ja. Asbestarbeiten sind spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde bzw. Gewerbeaufsicht anzuzeigen (nicht 14 Tage — ein verbreiteter Irrtum). Diese Anzeige übernimmt in der Regel der beauftragte Fachbetrieb. Welche Behörde für Ihren Ort zuständig ist, steht auf der Stadtseite.
Wie gefährlich ist Asbest wirklich?
Asbestfasern sind lungengängig und können Jahrzehnte nach der Einwirkung Erkrankungen auslösen — deshalb ist der Schutz vor Faserfreisetzung entscheidend. Fest gebundene Materialien wie Eternit setzen im intakten Zustand kaum Fasern frei; gefährlich wird es beim Brechen, Bohren oder Verwittern. Schwach gebundener Asbest (z. B. Spritzasbest) ist deutlich riskanter. Nach jeder Sanierung stellt eine Freimessung nach VDI 3492 sicher, dass die Raumluft unter 500 Fasern/m³ liegt.

Unverbindliche Anfrage — geprüfte Fachbetriebe

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbestsanierung). Wir leiten es an einen sachkundigen Asbest-Fachbetrieb in Ihrer Region weiter — kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden anschließend frei, ob Sie ein Angebot annehmen.

Das Anfrage-Formular wird derzeit final angebunden. Bis dahin erreichen Sie uns per E-Mail: kontakt@asbest-entfernen.de

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